Warmwasserbereitung

Hier erfahren Sie wie Sie beim Heizen, Lüften und der Warmwasserbereitung am besten Energie sparen.

7% der Energiekosten gehen zu Lasten der Warmwasserbereitung.

Spartipps zur Warmwasserbereitung

  • Duschen Sie statt zu baden. Ein Vollbad verbraucht dreimal so viel Energie, wie ein Duschbad von drei Minuten. Stellen Sie während des Einseifens das Wasser ab.
  • Tropfende Wasserhähne sollten abgedichtet werden.
  • Verwenden Sie Einhebelmischer.
  • Stellen Sie den Hebel nach der Entnahme auf kalt.
  • Lassen Sie eine Solaranlage integrieren spart das bis zu 60%.
  • Sparen Sie mit einem Durchflussbegrenzer, einem sogenannten Luftsprudler oder Perlator. Dieser fügt dem Wasserstrahl Luft hinzu. Auch ein Duschunterbrecher und Sparduschkopf helfen beim Sparen.
  • Die Installation einer zentralen Warmwasserversorgung lohnt fast immer.
  • Lassen Sie einen hydraulisch geregelte Durchlauferhitzer gegen einen elektronisch geregelte ersetzen. Das spart bis zu 20 Prozent Wasser und Strom bei höherem Komfort.
  • Bei Kochendwassergeräten nur so viel Wasser erhitzen, wie gerade benötigt wird.

Warmwasserspeicher:

  • Heizen Sie den Warmwasserspeicher nur so heiß wie nötig auf (ohne spezielle „Legionellenschaltung“ auf 60°C).
  • Schalten Sie den Warmwasserspeicher bei längerer Abwesenheit ab.
  • Untertisch-Warmwasserspeicher zur Warmwasserversorgung einzelner Waschbecken können mittels Zeitschaltuhren (z.B. über Nacht oder in Büros übers Wochenende) abgeschaltet werden, um Stand-by-Verluste zu begrenzen.
  • Stellen Sie bei elektronischen Durchlauferhitzern die Temperatur ein, die Sie tatsächlich benötigen, dadurch entfällt ein Zumischen von Kaltwasser an der Zapfstelle. So vermeiden Sie unnötigen Strom- und Wasserverbrauch bis zum Erreichen der Wunschtemperatur.

Elektrische Warmwasserbereitung

Etwa 20 % aller Haushalte verwenden zur Warmwasserbereitung überwiegend Strom und setzen dazu elektrisch beheizte Speicher oder Durchlauferhitzer ein.

Doch dieser Einsatz des hochwertigen Energieträgers ist ein enormer Kostenfaktor und weit weniger effizient als eine zentrale Warmwasserbereitung wie beispielsweise mit einer modernen Gas- oder Ölheizungsanlage, die darüberhinaus gar noch durch eine thermische Solaranlage unterstützt wird. Mieter können sich in der Regel jedoch nicht aussuchen, mit welchem Energieträger ihr Warmwasser erzeugt wird.

Für bestimmte Anwendungen kann eine verbrauchsnahe Wassererwärmung mit Strom, in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens, auch Vorteile bieten, wenn die Zentralheizungsanlage weit entfernt liegt. Zum Beispiel, wenn in einem Gäste-WC, in dem nur kleine Mengen Warmwasser benötigen werden große Wärmeverluste entstehen, aufgrund langer und schlecht gedämmter Leitungswege.